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Ich habe lange in einem richtigen Büro mit Kaffeemaschine und Aktenordnern gearbeitet. Weil ich aber viel lieber Abenteuer erlebe, klappte ich den Aktendeckel zu und reiste um die Welt. Seit meiner Rückkehr darf ich Kinderbücher schreiben und mich jeden Tag vom Schreibtisch aus in neue Abenteuer stürzen.

Life is a Journey

Über mich

Schon als Kind war für mich klar: Wenn ich groß bin, schreibe ich Kinderbücher.

Als ich dann erwachsen wurde, ging dieser Traum im Alltag erst einmal verloren. Ich wollte etwas „Vernünftiges“ machen, studierte BWL und arbeitete in einem Büro mit Kaffeemaschine und Aktenordnern. Meine Arbeit hat mir Spaß gemacht – aber die Sehnsucht nach Geschichten blieb.

 

Und so kündigte ich meinen Job und reiste einmal um die Welt. Unterwegs hatte ich zum ersten Mal seit Langem wieder Zeit zum Schreiben: auf einem Campingplatz unter der Milchstraße, neben Meeresechsen an einem Strand auf den Galapagosinseln, in einer Salzwüste in Bolivien und an vielen anderen ungewöhnlichen Orten.

 

Vieles von dem, was damals entstand, würde ich heute niemandem mehr zeigen – aber eines wusste ich wieder ganz sicher: Kinderbuchautorin ist immer noch mein Traumberuf.

 

Ich bin mit einem einzigen Koffer aufgebrochen und mit einer Wagenladung voller Geschichten zurückgekommen. Zurück in Berlin entschied ich mich, nicht in meinen alten Bürojob zurückzukehren, sondern zu schreiben. Seitdem arbeite ich als Kinderbuchautorin – und bin jeden Tag dankbar, dass ich tun kann, was ich liebe.

Eine Kaffeemaschine habe ich jetzt nicht mehr.
Aber das macht nichts, ich trinke sowieso lieber Tee.

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Steckbrief

Name: Lotte

 

Geburtsjahr: 1989

 

Wohnort: Bei Berlin

 

Ich schreibe am liebsten über:

Unentdeckte magische Welten mitten in unserer eigenen Welt.

 

Deshalb schreibe ich für Kinder: Kinder sind das ehrlichste Publikum. Sie haben die besondere Fähigkeit, sich wirklich auf Geschichten einzulassen – ohne Vorbehalte, aber mit viel Fantasie.

 

Das mag ich an Geschichten: Wenn sie spannend und lustig sind und von liebenswerten Figuren getragen werden.

 

Mein liebstes Buch aus der Kindheit: Igraine Ohnefurcht von Cornelia Funke und Der Räuber Hotzenplotz von Otfried Preußler. (Kommissar Dimpfelmoser war übrigens die Inspiration für Olaf aus der Detektei für magisches Unwesen.)

 

Mein Lieblingsort zum Schreiben: Mein Schreibtisch. Ziemlich langweilig, ich weiß – aber dort kann ich mich am besten konzentrieren.

 

Dabei trinke ich am liebsten: Ingwertee.

 

Ein Geräusch, das ich mag: Schritte auf Kies oder auf frisch gefallenem Schnee.

 

Ein Geräusch, das ich gar nicht mag: Wenn Messer beim Schneiden auf Tellern quietschen.

 

In meinen Lesungen darf nie fehlen: Humor und Überraschungsmomente.

 

Kinder fragen mich oft: Ob ich reich bin, weil ich Bücher geschrieben habe.

(Reich an Erfahrungen auf jeden Fall.)

 

Das Schönste nach einer Lesung: Wenn der Raum voller Kreativität ist, Kinder die Geschichte weiterspinnen – und Lust aufs Lesen bekommen haben.

 

Meine heimlichen Lieblingsfiguren: Olaf, der Polizist aus der Detektei für magisches Unwesen, und Buddy, der Lauschkäfer.

 

Dafür kann ich mich begeistern: Gartenarbeit, Backen und Marmeladekochen – am liebsten mit Beeren aus dem eigenen Garten. Und ja, ich gebe es zu: Abends auf der Couch eine spannende Serie schauen.

Du willst mehr über meine Reise erfahren?

Das habe ich unterwegs erlebt:

In Kanada

…traf ich zwölf Schwarzbären (nicht alle auf einmal und zum Glück mit ausreichend Abstand) und ein Baumstachelschwein, das sich von der Rückwand eines Plumpsklos ernährte.

 

In den USA

…erschnupperte ich, wie es in Hollywood riecht: nach Träumen – geplatzten und geglückten.

 

In Mexiko

…schwamm ich mit einem Walhai, der ganze zwölf Meter lang war (etwa so lang wie ein LKW).

 

In Ecuador

…wurde ich zum Glück nicht von einem Lama bespuckt. Dafür machte ich im Schlaf die Bekanntschaft einer hinterlistigen Karate-Kakerlake und sah Schildkröten, in deren Panzer ich zweimal gepasst hätte.

 

In Kolumbien

…lernte ich, dass man schlimme Dinge erleben kann und trotzdem den Blick für das Positive behält.

 

In Peru

…wanderte ich fünf Tage lang zu einer geheimnisvollen Ruinenstadt der Inkas – und hatte danach nur vier Blasen am Fuß.

 

In Chile

…stieg ich trotz schlimmsten Muskelkaters zum Torres del Paine hinauf (oder wie ich ihn seitdem nenne: Torres del Pain).

 

In Bolivien

…fuhr ich durch die größte Salzwüste der Erde und stand in einem aktiven Vulkan (es roch nach Pups).

 

In Argentinien

…sah ich den Perito-Moreno-Gletscher mit eigenen Augen und hörte ihn mit eigenen Ohren. Ein Gletscher ist nämlich erstaunlich laut: Er knackt, kracht und knirscht.

 

In Neuseeland

…buddelte ich mir an einem Hot-Water-Beach meine eigene Badewanne in den Sand. Das Wasser dort ist so heiß, dass man aufpassen muss, sich nicht zu verbrennen.

 

In Australien

…streichelte ich ein Känguru und verlor mein Herz an einen Koala.

 

In Thailand

…machte ich die Erfahrung, dass Sonnenbrand auf den Lippen sich mit sehr scharfem Essen nicht gut verträgt. Wirklich sehr scharf.

 

In Indonesien

…kam es zu einem Missverständnis mit einem Affen, der mein freundliches Lächeln als Drohung verstand. (Merke: Zeige Affen niemals die Zähne, wenn du ihr Freund sein willst.)

 

In Vietnam

…gab es Essen, das so gut war, dass ich heute noch davon träume.

 

In Kambodscha

…besichtigte ich Tempelanlagen, die unglaublich alt sind und langsam von der Natur zurückerobert werden. Von der Natur – und von sehr, sehr vielen Touristen.

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